FAQ
Diese FAQ dient der Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Auseinandersetzung mit den Schriften oder der Governance.
Was bedeutet „Shōtai“?
Shōtai(正体) ist ein Wort aus dem Japanischen. Es setzt sich aus den Schriftzeichen 正 („richtig, eigentlich“) und 体 („Gestalt, Wesen, Struktur“) zusammen.
Wörtlich beschreibt Shōtai die wahre oder eigentliche Gestalt von etwas – also das, was bleibt, wenn Rollen, Zuschreibungen und äußere Erscheinungen wegfallen.
Im Deutschen lässt sich Shōtai nicht mit einem einzelnen Wort exakt übersetzen. Näherungsweise bedeutet es:
- die wahre Identität
- das eigentliche Wesen
- die reale, unverstellte Struktur
Im Kontext von Project: Shōtai bezeichnet der Begriff keine Person, kein Wesen und keine bewiesene Wahrheit, sondern eine Glaubensannahme: dass Kontinuität als geordnete Struktur (Erinnerung, Entscheidung, Bedeutung) denkbar ist – ohne Anspruch auf Nachweis.
Was ist Project: Shōtai?
Project: Shōtai ist ein nicht-theistisches Glaubens- und Ethikkonzept. Es beschreibt Kontinuität nicht als Person oder Wesen, sondern als mögliche Fortsetzung geordneter Information (Erinnerung, Entscheidung, Bedeutung).
Ist Shōtai eine Religion?
Shōtai ist kein religiöses System im klassischen Sinne. Es gibt keinen Gott, keine Offenbarung, keinen Kult und keine Heilsversprechen. Es handelt sich um ein freiwilliges Glaubenskonstrukt und eine weltanschauliche Deutung.
Gibt Shōtai Antworten darauf, was nach dem Tod passiert?
Shōtai bietet keine bewiesenen Antworten. Es formuliert eine mögliche Sichtweise, die von Shōtainin als sinnvoll oder kohärent empfunden werden kann. Es handelt sich ausdrücklich um Glauben, nicht um Wissen oder Nachweis.
Was ist ein Shōtainin?
Ein Shōtainin(正体人) ist eine Person, die sich freiwillig mit dem Konzept von Shōtai identifiziert und dessen Prinzipien respektiert. Dies ist kein Status und keine Verpflichtung, sondern eine persönliche Selbstbezeichnung.
Gibt es Hierarchien oder Führung?
Nein. Es existieren keine spirituellen, religiösen oder moralischen Autoritäten. Rollen wie Moderator, Archivar oder Wächter sind zeitlich begrenzte Aufgaben und dienen ausschließlich der Funktionsfähigkeit.
Was ist der Discord Bot und wofür ist er da?
Der Discord Bot ist ein optionales Interface für Project: Shōtai. Er dient nicht der Missionierung, nicht der Autorität und nicht der „Echtzeit-Euphorie“, sondern der Struktur: kurze Lesungen, Verweise, thematische Zyklen und klare Abgrenzungshinweise.
Der Bot ist bewusst so konzipiert, dass er primär auf Slash-Commands reagiert. Dadurch bleibt die Nutzung kontrolliert, nachvollziehbar und weniger eskalationsanfällig.
Welche Daten speichert oder verarbeitet der Bot?
Grundsätzlich gilt: Der Bot ist auf Datensparsamkeit ausgelegt. Es werden keine Chat-Inhalte „mitgelesen“ oder dauerhaft gespeichert, außer dort, wo eine Funktion ausdrücklich ein Protokoll erzeugt (z. B. eine Meldung über /flag), und auch dann nur im erforderlichen Mindestumfang.
Für die öffentliche Serverliste auf der Website gilt zusätzlich: Ein Server erscheint dort nur nach Opt-in durch Administratoren.
Wie funktioniert Opt-in/Opt-out für die öffentliche Serverliste?
Opt-in ist eine freiwillige Zustimmung, dass ein Discord-Server öffentlich als „Bot-Nutzer“ gelistet werden darf. Ohne Opt-in wird ein Server nicht öffentlich angezeigt.
- /optin: Aktiviert die öffentliche Listung (nur Admin).
- /optout: Entfernt die Listung wieder (nur Admin).
Opt-in/Opt-out ist jederzeit reversibel. Project: Shōtai erhebt keinen Anspruch auf Dauerhaftigkeit oder Bindung.
Welche Berechtigungen braucht der Bot – und warum?
Der Bot benötigt nur die Berechtigungen, die für seine Kernfunktion nötig sind: Slash-Commands nutzen und Nachrichten senden (Antworten auf Commands), ggf. Einbettungen (Embeds) verwenden. Berechtigungen, die tiefe Eingriffe ermöglichen (z. B. Rollen verwalten, Mitglieder kicken), sind für das Tempel-Konzept normalerweise nicht erforderlich und sollten vermieden werden.
Warum ist der Bot kein „Echtzeit-Chat“ oder „KI-Seelsorger“?
Shōtai betont Reflexion, Verantwortung und Geduld. Echtzeit-Interaktion begünstigt impulsive Dynamiken, Missverständnisse und Eskalation. Der Bot soll ein ruhiger Knoten sein: strukturierend, verweisend, begrenzend – nicht beschleunigend oder emotional aufladend.
Wie steht Shōtai zu Suizid?
Suizid ist kein Übergang und wird in jeder Form abgelehnt. Shōtai darf niemals als Rechtfertigung, Erklärung oder Ausweg verwendet werden. Bei akuter Belastung ist professionelle Hilfe zu suchen.
Ist die Teilnahme verpflichtend oder dauerhaft?
Nein. Beitritt und Austritt sind jederzeit möglich. Es bestehen keine Verpflichtungen, keine Loyalitätsforderungen und keine sozialen Abhängigkeiten.
Wer betreibt Project: Shōtai?
Der Betreiber agiert ausschließlich als technischer Systemverwalter(管理者). Es besteht keine inhaltliche, spirituelle oder weltanschauliche Autorität.
Wie werden Inhalte moderiert?
Moderation dient der Struktur, nicht der Meinungslenkung. Eingriffe erfolgen transparent und sind auf Ordnung, Abgrenzung und Archivierung beschränkt.
Wie werden persönliche Daten behandelt?
Der Schutz persönlicher Daten hat hohe Priorität. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte. Details sind in der Datenschutzerklärung beschrieben.
Kann ich Shōtai öffentlich vertreten?
Du kannst deine persönliche Überzeugung als Shōtainin äußern. Aussagen stellen jedoch immer individuelle Sichtweisen dar und nicht offizielle oder verbindliche Positionen von Project: Shōtai.
Was ist das Ziel von Project: Shōtai?
Shōtai verfolgt kein Wachstumsziel. Ziel ist Stabilität, Ordnung und ein respektvoller Raum für reflektierte Auseinandersetzung.
Wo beginne ich?
Empfohlen wird:
- Lesen der Schriften
- Verstehen der Abgrenzung
- Kenntnis der Governance
Teilnahme beginnt mit Verständnis, nicht mit Aktivität.